Jürgen Schwarz Blum

   ∧∧
   ||    /   
======:-)    
   ||    \   
   ∨∨  

·SPERO·

∴ · ∴

·SPIRO·

lesende ...

Bücher entfalten eine eigene Welt. Man kann sie durchstreifen wie einen Wald und dabei immer wieder etwas Neues entdecken. Sie sind viel größer als die Wirklichkeit, denn nichts kann einem Buch – oder vielmehr den Gedanken, die den Inhalt der Bücher bilden – eine Grenze setzen. Nicht nur, wer das Buch schreibt, hat alle Möglichkeiten offen – ist geradezu ein Mann oder eine Frau ohne Eigenschaften. Auch den Lesern stehen alle Möglichkeiten offen: wenn eine Szene beschrieben wird, so entsteht sie doch erst in den Köpfen der Lesenden – und bei jedem somit eine andere Wirklichkeit. Niemand kann daran gehindert werden, die Geschichte selbst weiterzuspinnen, auszumalen, neue Gedanken zu finden – und vielleicht ganz plötzlich eine eigene Idee zu einer Erzählung zu finden.

In den Büchern steht die ganze überlieferte Kultur der Menschheit. Jedes Buch ist mit allen anderen verbunden, da jedes gelesene Wort auch das neu Geschriebene beeinflußt.

So umgeben mich so viele, viele Bücher, die ich womöglich nur aufgrund eines bestimmten Aspekts, der gerade in meiner Gedankenwelt herumirrte, gelesen habe. Bücher, von denen immer eine ganze Reihe sich auf dem Tisch zurückgelehnt haben und nur darauf warten, noch gelesen zu werden. Während es immer mehrere Bücher sind, die sich um mich tummeln und gerade zur gleichen, aber immer zu ihrer Zeit, gelesen werden.

Es gibt die »kleine Welt«-Hypothese, nach der alle Menschen mit höchstens sechs Verbindungen mit allen anderen Menschen bekannt sind: Kennen sich so auch alle Bücher über nur wenige, kurze Verbindungen? Unterhalten sie sich miteinander, ohne daß es die Menschen merken?

... schreibende

Wann und warum kommt man zum Schreiben? Immer dann, wenn es plötzlich notwendig ist ...

Kreativität und Einfälle lassen sich nicht planen. Die Ideen kommen mit einem Male und lassen sich nicht aufhalten. Und wenn dann die Zeit reif ist, lassen sich die Gedanken auch in Worte fassen. Das kann innerhalb von ein paar Tagen geschehen. Das kann aber auch ein paar Jahre oder gar das halbe Leben dauern.

hallo

Geboren und aufgewachsen bin ich in Hamburg. Hier habe ich auch Mathematik studiert. Seit vielen Jahren wohne ich in der Lüneburger Heide.

Zwanzig Jahre habe ich in der Software Entwicklung gearbeitet. In der IT Branche bin ich auch jetzt noch freiberuflich als Berater tätig. Seit einiger Zeit ist es aber geschehen – und ich mußte meine Einfälle aufschreiben. Wenn in der Nacht oder beim Laufen durch den Wald plötzlich Verse erscheinen, so müssen diese festgehalten werden; wenn ganze Absätze das Licht der Welt erblicken, wollen diese auch aufgeschrieben werden.

Lange Zeit habe ich so vieles geschrieben, aber nicht veröffentlicht. Doch seit diesem Jahr hat sich das geändert, und ich möchte meine Erzählungen auch vorstellen. Vielleicht ist ja etwas Interessantes für andere Menschen dabei. Wichtig erscheint mir letztendlich, im Leben nicht nur Maschinen-gleich einer Arbeit nachzugehen, aus Notwendigkeit, sondern auch die eigene Kreativität, das Mensch-Sein, leben zu lassen.

Zu meinen Erfahrungen mit dem Veröffentlichen ohne Verlag habe ich hier - Selfpublishing - ein wenig geschrieben.

Tuna dedicatum |  © Jürgen Schwarz – 2016-2021 | Impressum |